Über uns

Entstehungsgeschichte

Mit der erstmaligen Entsendung einer Robert Bosch Kulturmanagerin an das Bukowina Zentrum wurde 2003 die Grundlage für die deutsche Kulturarbeit an der Universität Tscherniwzi gelegt. Durch zeitgenössische wie innovative Kulturprojekte und die Unterstützung der Deutschen Botschaft Kiew gelang es rasch, die Position und die Arbeit des Kulturmanagers am Bukowina Zentrum und in der Stadt zu verankern. Über die Jahre kam zum enger werdenden Netz der Kooperationspartner ein stets wachsendes Kulturangebot und die Herausbildung eines großen und treuen Publikums. 

Angesichts dieser Basis waren die Bedingungen zur Schaffung nachhaltiger Strukturen für die deutsche/internationale Kulturarbeit ideal. Mit Unterstützung des Bukowina Zentrums, des Goethe-Instituts Ukraine, der Robert Bosch Stiftung und der Universität Tscherniwzi entstanden im Frühjahr 2009 erste Pläne für ein neues Zentrum, das zeitgenössischer Kultur in Zukunft ein eigenes Zuhause geben sollte.  

Struktur

Zur gleichen Zeit gab es an der Universität Tscherniwzi Pläne, die Kooperationen zu Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu vertiefen. So entstand schnell die Idee, Kultur und Wissenschaft mit Bezug zu den deutschsprachigen Ländern unter einem Dach zu vereinen und sich daraus ergebende Synergien zu nutzen. Gemäß diesen Überlegungen vereint das Zentrum Gedankendach nun unter seinem Dach das "Zentrum für deutschsprachige Studien" und die "Ukrainisch-deutsche Kulturgesellschaft".

Mit der feierlichen Eröffnung im April 2010 hat das Zentrum Gedankendach offiziell seine Arbeit aufgenommen. Durch moderne Kunst- und Kulturprojekten mit Künstlern und Partnern aus den deutschsprachigen Ländern wird die "Ukrainisch-deutsche Kulturgesellschaft" sich bemühen, die erfolgreiche Kulturarbeit der vergangenen Jahre auch "unter dem Gedankendach" fortzusetzen!